Was bedeutet Vorkasse?
Bei Vorkasse (auch Vorauszahlung oder Zahlung im Voraus) zahlt der Kunde den vollen Betrag oder einen Teil davon, bevor die Leistung erbracht wird. Im Onlinehandel ist das üblich: Erst nach Zahlungseingang wird die Ware versendet.
Bei Dienstleistungen ist Vorkasse seltener, weil der Kunde zum Zeitpunkt der Zahlung noch nichts in der Hand hat. Deshalb wird sie hier meist als Anzahlung oder in Etappen vereinbart.
Vorkasse-Rechnung: Muster & Formulierung
Eine Vorkasse-Rechnung enthält dieselben Pflichtangaben wie jede Rechnung. Wird vor der Leistung abgerechnet, sollte der voraussichtliche Leistungszeitraum genannt werden. Beispiel-Formulierungen (bitte an deinen Fall anpassen):
- „Die Leistung beginnt nach Eingang der Vorauszahlung in Höhe von 1.500 € (Beispielbetrag).“
- „Bitte überweisen Sie den Betrag bis zum [Datum]. Der Projektstart erfolgt nach Zahlungseingang.“
- „Die Vorauszahlung wird vollständig auf die Schlussrechnung angerechnet.“
Vorteile und Nachteile von Vorkasse
- Für Dienstleister: kein Zahlungsausfall, planbare Liquidität, kein Mahnen.
- Für Kunden: volles Risiko, falls nicht oder schlecht geliefert wird. Das Geld zurückzubekommen ist mühsam.
- Folge: Viele Kunden lehnen 100 % Vorkasse ab, das Projekt startet später oder gar nicht.
Vorkasse ohne Vertrauensproblem: reserviertes Budget
Mit einem Meilenstein-Zahlungslink wie Stipme zahlt der Kunde vor Projektstart, aber nicht an dich: Das Budget liegt beim Zahlungspartner Stripe. Ausgezahlt wird pro Meilenstein, sobald der Kunde freigibt oder die Prüffrist abläuft. Du hast die Sicherheit einer Vorkasse, dein Kunde behält die Kontrolle bis zur Lieferung.