FAQ

Häufige Fragen

Die Fragen, die Dienstleister vor dem ersten Projekt stellen: Auszahlung, Rechnung, Kunden, Ablauf und Gebühren.

Erste Schritte

Was unterscheidet Stipme von Rechnung, Vorkasse und einem normalen Zahlungslink?+

Stipme verbindet gesichertes Budget und Kundenfreigabe in einem Zahlungslink. Bei einer Rechnung trägt der Dienstleister das Zahlungsrisiko, bei Vorkasse gibt der Auftraggeber die Kontrolle vor der Lieferung ab, und ein normaler Zahlungslink kennt keine gemeinsame Meilenstein-Abnahme. Mit Stipme sichert der Auftraggeber jede Etappe vorab und kann die Lieferung prüfen, Änderungen anfordern oder freigeben.

Was passiert, wenn nicht geliefert wird?+

Der Auftraggeber kann den Betrag vollständig zurückholen, wenn bis zum vereinbarten Liefertermin plus sieben Tage nichts eingereicht wurde. Dieser Schutz gilt für jeden Meilenstein und wird vor der Zahlung von beiden Seiten akzeptiert. Stipme organisiert die vereinbarte Regel, entscheidet aber keinen Streit.

Für wen ist Stipme gedacht?+

Für Freelancer, Agenturen und kleine Studios, die Projekte in Etappen abrechnen: Design, Entwicklung, Text, Video, Beratung. Stipme organisiert das Projekt mit Meilensteinen und Freigaben, damit du nicht mehr auf Geld wartest und dein Kunde nur für Geliefertes zahlt.

Brauche ich ein Gewerbe oder eine Firma?+

Du brauchst eine selbstständige Tätigkeit, für die du Rechnungen stellen darfst, also Gewerbe oder freiberufliche Tätigkeit. Bei der Auszahlungseinrichtung fragt Stripe, ob du als Einzelperson oder Unternehmen auftrittst.

Funktioniert Stipme mit Kunden im Ausland?+

Ja. Dein Kunde zahlt per Karte, Apple Pay oder Google Pay, egal aus welchem Land. Abgerechnet wird in Euro.

Wie funktioniert Stipme?+

Du legst ein Projekt mit Meilensteinen an und teilst den Link. Dein Kunde sichert das Budget bei Stripe. Du lieferst, er gibt frei, und das Geld geht auf dein Bankkonto.

Rechnung & Steuer

Ersetzt Stipme meine Rechnung?+

Nein. Du stellst deine Rechnung wie gewohnt selbst. Die Projektübersicht zum Drucken zeigt Meilensteine und Zahlungen, ist aber keine Rechnung im steuerlichen Sinn.

Wie gehe ich mit Umsatzsteuer oder Kleinunternehmerregelung um?+

Trag die Beträge so ein, wie dein Kunde sie zahlen soll, also brutto, wenn du Umsatzsteuer ausweist. Wie du sie abführst, ändert sich durch Stipme nicht. Im Zweifel klärt das dein Steuerberater.

Wann gilt das Geld als eingenommen?+

Das hängt von deiner Gewinnermittlung ab. Viele setzen den Tag an, an dem das Geld auf dem Bankkonto ankommt. Das ist keine Steuerberatung, frag dafür bitte deinen Steuerberater.

Bekomme ich eine Aufstellung der Gebühren?+

Ja. Jede Zahlung zeigt Betrag, Gebühr und Auszahlung. Die Gebühr ist im Projekt und in deinem Auszahlungsprofil bei Stripe nachvollziehbar.

Projekt planen

Wie viele Meilensteine sind sinnvoll?+

Meist drei bis fünf. Jeder Meilenstein sollte ein Ergebnis haben, das dein Kunde prüfen kann, etwa Konzept, Entwurf, finale Umsetzung.

Kann ich eine Anzahlung als ersten Meilenstein anlegen?+

Ja. Leg einen ersten Meilenstein wie „Projektstart und Konzept“ an. Sobald du ihn lieferst und dein Kunde freigibt, geht der Betrag auf dein Bankkonto.

Wie formuliere ich gute Abnahmekriterien?+

Konkret und prüfbar: „3 Logo-Entwürfe als PDF und SVG“ statt „Logo fertig“. Die KI-Prüfung beim Erstellen schlägt dir bessere Formulierungen vor. Klare Kriterien sparen Diskussionen bei Nachbesserungen.

Was macht die KI – und was nicht?+

Der KI-Assistent hilft beim Formulieren: Dienstleister erhalten eine freundliche Nachricht zum Link, Auftraggeber Antworten auf Fragen zum Projekt und sachlich formulierte Änderungswünsche. Er antwortet nur aus den vorab vereinbarten Projektangaben. Die KI entscheidet nie, wer recht hat, gibt keine Rechtsberatung und bewegt nie Geld.

Gibt es Höchstbeträge?+

Ja: bis 10.000 € pro Meilenstein und bis 50.000 € pro Projekt. Für größere Projekte sprich uns auf Enterprise an.

Gibt es Vorlagen für typische Projekte?+

Ja, für viele Berufe, etwa Webdesign, Branding, Video oder Texte. Jede Vorlage hat Meilensteine, Abnahmekriterien und Tipps, die du anpassen kannst.

Für Auftraggeber

Muss sich mein Kunde registrieren?+

Nein, dein Kunde braucht keine Registrierung. Er öffnet den Zahlungslink, prüft Projekt, Meilensteine und die vorab vereinbarten Regeln und bezahlt direkt. Danach kann er jede Lieferung prüfen, Änderungen anfordern oder freigeben.

Wie kann mein Kunde bezahlen?+

Mit Karte, Apple Pay oder Google Pay über unseren Zahlungspartner Stripe.

Kann ein Firmenkunde per Überweisung zahlen?+

Aktuell nicht. Möglich sind Karte, Apple Pay und Google Pay. Viele Firmen zahlen so über eine Firmenkreditkarte.

Zahlt mein Kunde Gebühren?+

Nein. Die Gebühr wird vom gesicherten Betrag abgezogen. Dein Kunde zahlt genau den Betrag, der im Link steht.

Was passiert nach Ablauf der Prüffrist?+

Dein Kunde hat die vorab vereinbarte Zeit zum Prüfen. Fordert er keine Änderungen an, wird der Meilenstein nach Ablauf der Prüffrist automatisch freigegeben. Standard sind 72 Stunden an Werktagen.

Wie erkläre ich Stipme meinem Kunden?+

Kurz: „Du sicherst das Budget vorab beim Zahlungspartner Stripe. Ich bekomme es erst, wenn du meine Lieferung freigibst.“ So hat dein Kunde Sicherheit und du die Gewissheit, dass das Geld da ist.

Was sieht mein Kunde im Link?+

Projektbeschreibung, Meilensteine mit Betrag, Abnahmekriterien, Prüffrist, Anzahl der Nachbesserungen und den aktuellen Stand. Auf Wunsch auch dein Logo.

Ablauf & Freigabe

Wie lange hat mein Kunde zur Prüfung?+

Standard sind 72 Stunden an Werktagen. Vor der Zahlung kannst du auch 7 oder 14 Werktage wählen.

Was, wenn mein Kunde Änderungen will?+

Er fordert eine Nachbesserung an und nennt dabei das Abnahmekriterium, das fehlt. Du lieferst nach, danach beginnt die Prüffrist neu. Wie viele Nachbesserungen enthalten sind (1 bis 3), legst du beim Erstellen fest. Dein Kunde sieht das vor dem Bezahlen.

Kann ich einen Stip nach dem Teilen ändern?+

Vor der Zahlung ja. Sobald das Budget gesichert ist, bleiben Beträge und Prüffrist fest, damit beide Seiten Planungssicherheit haben.

Soll ich anfangen, bevor das Budget gesichert ist?+

Besser nicht. Im Link siehst du, wann ein Meilenstein gesichert ist. Erst dann ist sicher, dass das Geld bereitliegt.

Muss mein Kunde alles auf einmal zahlen?+

Nein. Er sichert Meilenstein für Meilenstein. So bindet er nicht das ganze Budget vorab, und du weißt vor jeder Etappe, dass das Geld da ist.

Was passiert, wenn mein Kunde das Projekt abbricht?+

Bereits freigegebene Meilensteine gehören dir. Für einen gesicherten, noch nicht freigegebenen Meilenstein gilt: Du kannst liefern und die Prüffrist läuft wie vereinbart, oder ihr einigt euch auf eine Teilerstattung. Stipme entscheidet das nicht für euch.

Was, wenn ich eine Frist nicht halten kann?+

Sag es deinem Kunden früh. Die Prüffrist startet erst mit deiner Einreichung, eine spätere Lieferung löst also keine automatische Rückzahlung aus. Solange nichts geliefert ist, wird aber auch nichts freigegeben.

Wenn ihr euch nicht einig seid

Entscheidet Stipme, wer recht hat?+

Nein. Stipme ist kein Schiedsrichter und schlichtet nicht. Geld bewegt sich nur, wenn einer von euch handelt oder eine Regel greift, der ihr beide vor der Zahlung zugestimmt habt. So bleibt der Ablauf für beide Seiten vorhersehbar.

Was passiert, wenn alle Nachbesserungen genutzt sind?+

Der Kunde kann freigeben oder eine Einigung vorschlagen: ein Teil geht an den Dienstleister, der Rest wird erstattet. Nimmt der Dienstleister an, führt Stripe das sofort aus. Tut der Kunde nichts, wird nach der Prüfzeit wie vereinbart automatisch freigegeben.

Was passiert, wenn nie geliefert wird?+

Ohne Einreichung startet keine Prüffrist und nichts wird freigegeben. Der Dienstleister kann ganz oder teilweise erstatten, oder ihr einigt euch. Das Geld bleibt bis dahin beim Zahlungspartner Stripe.

Kann ich als Dienstleister Geld zurückgeben?+

Ja, jederzeit vor der Freigabe, ganz oder teilweise. Stripe erstattet den Betrag direkt an deinen Kunden. Die Stipme-Gebühr wird nur bei voller Erstattung zurückgegeben.

Gibt es einen Nachweis, falls wir doch Hilfe brauchen?+

Ja. Jedes Projekt hat ein unveränderliches Protokoll: wer wann zugestimmt, geliefert, nachgebessert, freigegeben oder erstattet hat. Ihr könnt es als PDF speichern und eurem Anwalt oder Gericht vorlegen.

Was ist mit einer Rückbuchung über die Bank?+

Eine Rückbuchung (Chargeback) richtet sich an den Dienstleister als Verkäufer. Geprüft wird sie von Stripe und der Bank, nicht von Stipme. Der Betrag wird mit dem Anteil des Dienstleisters verrechnet.

Konto, Sicherheit & Daten

Wer bewegt das Geld – und hält Stipme es selbst?+

Nein, Stipme hält selbst kein Geld. Stipme organisiert Meilensteine, Prüffristen und Freigaben; der lizenzierte Zahlungspartner nimmt die Zahlung an, reserviert sie bis zur vereinbarten Freigabe und zahlt sie danach auf das Bankkonto des Dienstleisters aus.

Speichert Stipme Kartendaten?+

Nein. Kartendaten verarbeitet ausschließlich Stripe.

Brauche ich ein Stipme-Benutzerkonto?+

Für den ersten Stip nicht. Mit einem Benutzerkonto siehst du deine Projekte aber dauerhaft und auf jedem Gerät.

Was passiert mit meinen Stips auf einem anderen Gerät?+

Melde dich an. Stips, die du vorher ohne Anmeldung in diesem Browser erstellt hast, werden deinem Benutzerkonto zugeordnet und sind danach überall verfügbar.

Sichere dir bis zu 12 Monate Pro gratis

Stipme startet bald. Die ersten 100 Anmeldungen bekommen 12 Monate Pro, Einladungen bringen mehr.

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