Wie hoch ist eine übliche Anzahlung?
Eine feste Regel gibt es nicht, die Höhe vereinbaren beide Seiten frei. In der Praxis begegnen einem häufig Werte zwischen einem Viertel und der Hälfte des Projektvolumens. Je größer der Aufwand vor der ersten sichtbaren Lieferung, desto eher ist eine höhere Anzahlung nachvollziehbar.
Beispiel: Bei einem Projekt über 6.000 € entspricht eine Anzahlung von 30 % genau 1.800 €. Der Rest wird nach Abschluss oder in weiteren Etappen fällig.
So formulierst du die Anzahlung im Angebot
„Mit Auftragserteilung wird eine Anzahlung von 30 % (1.800 €) fällig. Die Arbeiten beginnen nach Eingang der Anzahlung. Der Restbetrag von 4.200 € wird nach Abnahme fällig.“
Was gehört in eine Anzahlungsrechnung?
- Bezeichnung als „Anzahlungsrechnung“ und Bezug auf Angebot oder Auftrag
- die üblichen Pflichtangaben einer Rechnung (Nummer, Datum, Anschriften, Steuernummer bzw. USt-IdNr.)
- Betrag der Anzahlung und ggf. Umsatzsteuer
- Hinweis, dass die Anzahlung in der Schlussrechnung verrechnet wird
Anzahlung, Abschlag, Vorkasse: der Unterschied
- Anzahlung: ein Betrag vor Projektstart, meist prozentual
- Abschlagszahlung: Zahlung für einen bereits erbrachten Projektabschnitt
- Vorkasse: der volle Betrag vor der Leistung
Fairer für beide: das Budget reservieren statt anzahlen
Viele Kunden zögern bei einer Anzahlung, weil das Geld direkt beim Dienstleister landet. Mit einem Stip sichert der Kunde das Budget vor Projektstart beim Zahlungspartner Stripe. Du siehst, dass das Geld da ist, und bekommst es nach jeder Freigabe eines Meilensteins. Der Kunde zahlt nur für das, was er abgenommen hat.