Akontozahlung einfach erklärt

Akontozahlung ist der rechtliche Oberbegriff für eine Zahlung auf eine noch nicht fällige Gesamtleistung. Wer als Dienstleister Vorauszahlungen bekommt, nimmt ein Akonto entgegen – unabhängig davon, ob der Vertrag es Anzahlung, Abschlag oder Vorschuss nennt.

Definition

Ein Akonto ist eine Teilzahlung vor vollständiger Leistungserbringung. Der Empfänger schuldet dafür noch die Gegenleistung – zahlt er nicht, kann der Kunde das Akonto als ungerechtfertigte Bereicherung zurückfordern. Für die Buchung ist das Akonto eine Verbindlichkeit, kein Ertrag.

Akonto vs. Anzahlung vs. Abschlag

  • Akontozahlung: Oberbegriff; jede Zahlung vor Fälligkeit der Gesamtleistung.
  • Anzahlung: Meist ein prozentualer Pauschalbetrag bei Vertragsschluss.
  • Abschlagsrechnung: Auf einen konkreten Leistungsabschnitt bezogen, mit Rechnungscharakter.

Warum Kunden zögern – und was stattdessen funktioniert

Kunden zahlen ungern an, bevor irgendetwas geliefert wurde. Die Alternative: das Budget beim Zahlungspartner Stripe reservieren statt beim Dienstleister. Der Kunde zahlt zwar vor Projektstart, das Geld wird aber erst nach Freigabe der jeweiligen Leistung an den Dienstleister freigegeben. Stipme macht genau das – pro Meilenstein, mit 72h-Auto-Release.

Häufige Fragen

Ist eine Akontozahlung eine Vorauszahlung?+

Ja – umgangssprachlich auch Vorschuss genannt. Rechtlich zählt jede Zahlung vor Fälligkeit der Gesamtleistung als Akonto.

Wie wird eine Akontozahlung buchhaltisch behandelt?+

Beim Empfänger als erhaltene Anzahlung (Verbindlichkeit), beim Zahler als geleistete Anzahlung (Forderung). Erst mit der Schlussrechnung erfolgt die Anrechnung auf die Gesamtsumme.

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